Infektionsschutzplan TPZAK

Infektionsschutzplan TPZAK
AUSZUG

Stand: 20.05.2020

Krisenteam für Arbeitsschutz ZAK:
Éva Adorján, Wilhelm Scharwitzky, Kirstin Gitzinger, Meike Theuer

Krisenteam für Arbeitsschutz TPZ:
Stephan Grösche, Angelika Pohlert, Éva Adorján

Aufgrund der Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-20 2.05.2020 aus dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) an die Landesorganisationen der Weiterbildung NRW ist die Wiederaufnahme des Betriebs für den BDKK unter Beachtung der hier festgehaltenen Infektionsschutzmaßnahmen möglich.

Die Infektionsschutzmaßnahmen wurden erarbeitet anhand des SARS-CoV-2- Arbeitsschutzstandard des Ministeriums für Arbeit und Soziales vom 16.04.2020 sowie des Erlasses des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 11.05.2020 und der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO), in der gültigen Fassung vom 11.05.2020.

Regelungen für den Kursbetrieb

Allgemeine Hinweise

Ab dem 11.05.2020 wird der Kursbetrieb eingeschränkt, unter Einhaltung der unten aufgeführten Maßnahmen wiederaufgenommen.

  • Auf dem Gelände dürfen sich ausschließlich Kursteilnehmer*innen oder eine Begleitperson (max. 1 Person bei Kindern unter 12 Jahren) aufhalten. Die Kursteilnahme und der Aufenthalt sind durch Teilnehmerlisten zu dokumentieren.
     
  • Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen ist einzuhalten (§2, §7, §8 CoronaSchVO).
     
  • Sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht möglich sein, wird das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung (Maske, Schal, Tuch) empfohlen (§2 Absatz 2 CoronaSchVO).
     
  • Der Zutritt zu Räumen/Kurs- und Weiterbildungsangeboten ist auf maximal 1 Person pro 5 Quadratmeter zu begrenzen, bei bewegungsorientierten/spielorientierten Angeboten 10 Quadratmeter pro Person. Entsprechende Angaben sind an den jeweiligen Räumen ausgeschildert.
     
  • Die entsprechenden Vorkehrungen zur Hygiene und zum Infektionsschutz werden gewährleistet.
     
  • Alle Teilnehmer*innen (bei Kindern die gesetzlichen Vertreter*innen) sind verpflichtet, eine interne Erklärung zur Teilnahme an Kurs- und Weiterbildungsangeboten unter SARS-CoV-2 in regelmäßigen Abständen (wöchentlich oder bei den jeweiligen Kursanmeldungen) abzugeben.
     
  • Die Kurse dürfen nur von Dozent*innen durchgeführt werden, die die Erklärung zur Durchführung der Weiterbildungs- bzw. Kursmaßnahmen unter SARS-CoV-2 abgegeben haben.
     
  • Die Räume dürfen pro Tag von max. drei unterschiedlichen Gruppen benutzt werden. Die Lüftungszeit zwischen den Gruppen beträgt auch hier 20 Minuten.
     
  • Der Kursbetrieb im TPZ wird vorerst aufgrund der räumlichen Größe und der günstigeren Belüftung der Räume auf den Bühnenraum (ca. 87 Quadratmeter mit Thekenbereich) und auf den Theorieraum (ca. 50 Quadratmeter) als Kursraum beschränkt.
     
  • Auf dem ZAK- Gelände sollten gleichzeitig nicht mehr als 40 Teilnehmer*innen trainieren.
     
  • Die Begegnung der einzelnen Gruppen wird entzerrt, so dass die einzelnen Gruppen beim Ankommen und Gehen sich möglichst nicht begegnen.

Wegeführung - ZAK

  • Auf dem gesamten Gelände sind Aushänge und Aufsteller mit den allgemeinen Hygiene-Verhaltensregeln und der Niesetikette ausgehängt.
     
  • Am Eingang des ZAK- Geländes ist eine Desinfektionsstation mit entsprechenden Hinweisschildern ausgestattet angebracht. (Desinfektionsmittel mind. „begrenzt viruzid“).
     
  • Das Warten auf dem ZAK-Gelände ist nur im gekennzeichneten Bereich gestattet.
     
  • Das Umkleiden ist - soweit es geht - zu vermeiden. Die Benutzung der Garderoben ist nicht gestattet.
     
  • Für Kinder unter 12 Jahren ist eine Begleitperson gestattet.
     
  • Die Probenräume sollten nur durch die gekennzeichneten Eingänge betreten und wieder verlassen werden. Auf dem ZAK-Gelände gilt: Der Eingang in den kleinen Raum und in die Zelte erfolgt durch den üblichen Eingang. Der Eingang in den großen Raum erfolgt durch die Mitteltür.

Wegeführung - TPZ

  • Im gesamten TPZ-Gebäude sind Aushänge und Aufsteller mit den allgemeinen Hygiene-Verhaltensregeln und der Niesetikette ausgehängt.
     
  • Im Bühnenraum und im Theorieraum werden mobile Händedesinfektionsspender (Desinfektionsmittel „beschränkt viruzid“) bereitgestellt.
     
  • Die Zugänge zu den beiden aktuell benutzten Probenräumen werden per Beschilderung kenntlich gemacht.
     
  • Der Bühnenraum wird durch den Außeneingang betreten, der Theorieraum durch das Treppenhaus.
     
  • Die einzelnen Gruppen werden im Vorhinein per Email darüber informiert, in welchem Raum sie arbeiten werden. Die Raumeinteilung ist auch vor dem Gebäude auf Schildern kenntlich gemacht.
     
  • Im Hinterhof, auf den Fluren und im Treppenhaus ist das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (Maske, Schal, Tuch) empfohlen (§2 Absatz 2 CoronaSchVO).
     
  • Die Teilnehmer*innen sollen die Räume direkt aufsuchen, Wartezeiten im Hof bzw. vor der Haustür sollen vermieden werden.
     
  • Das Umkleiden ist - soweit es geht - zu vermeiden. Die Benutzung der Garderoben ist nicht gestattet.
     
  • Für Kinder unter 12 Jahren ist eine Begleitperson gestattet.
     
  • Die maximale Gruppengröße beträgt in den jeweiligen Räumen auf dem ZAK-Gelände inklusive Dozent*in:
    Großes Zelt (350qm):15 Personen bei Bewegung / 30 Personen sitzend
    Kleines Zelt (200qm): 14 Personen bei Bewegung / 20 Personen sitzend
    Großer Raum (152 qm): 12 Personen bei Bewegung / 15 Personen sitzend
    Kleiner Raum (64qm): 6 Personen bei Bewegung / 12 Personen sitzend
     
  • Die maximale Gruppengröße beträgt in den jeweiligen Räumen im TPZ inklusive Dozent*in:
    Bühnenraum: (87 qm): 8 Personen bei Bewegung / 15 Personen sitzend
    Theorieraum: (50 qm): 5 Personen bei Bewegung / 10 Personen sitzend

Sanitärräume, Küchenräume - ZAK

  • Während des Probenbetriebes werden sowohl beide Toilettenwagen wie auch die Toiletten im Trainingstrakt für Benutzung geöffnet. Die Toilettenräume im Bürotrakt sind nur für Mitarbeiter*nnen und für Rollstuhlfahrer*innen oder für Menschen mit Beeinträchtigung vorgehalten.
     
  • Die Toilettenräume im Trainingstrakt sollte von den Teilnehmer*innen im kleinen Raum, der Toilettenwagen von den Teilnehmer*innen im großen Raum und im großen Zelt, der „hintere“ Toilettenwagen von den Teilnehmer*innen des kleinen Zeltes benutzt werden.
     
  • Gleichzeitig darf sich maximal eine Person pro Sanitätsraum aufhalten. Darauf wird durch Hinweisschilder am Eingang hingewiesen.
     
  • Die Eingangstüren der Sanitärbereiche sind stets offen zu halten.
     
  • Auf die Hygieneregeln in den Sanitärräumen weisen entsprechende Plakate hin.
     
  • Die Küchenräume dürfen von Kursteilnehmer*innen nicht benutzt werden.

Sanitärräume, Küchenräume - TPZ

  • Das Aufsuchen der sanitären Anlagen ist so gesteuert, dass Teilnehmer*innen aus dem Bühnenbereich im Parterre und Teilnehmer*innen im Theorieraum in der 2. Etage die Toiletten aufsuchen können. Hinweisschilder helfen bei der Orientierung.
     
  • Gleichzeitig darf sich maximal eine Person pro Sanitärraum aufhalten. Darauf wird durch Hinweisschildern am Eingang hingewiesen.
     
  • Auf die Hygieneregeln weisen entsprechende Plakate hin.
     
  • Die Küchenräume dürfen von Kursteilnehmer*innen nicht benutzt werden.

Regeln für die Durchführung von Kursen

  • Vor und im Anschluss an jede Probe müssen die Hände desinfiziert oder gründlich gewaschen werden.
     
  • Die Kursräume werden vor Beginn von der Kursleitung ausreichend gelüftet.
     
  • Persönliche Kleidung und Taschen müssen voneinander getrennt und kontaktfrei abgelegt und aufbewahrt werden.
     
  • Das Umkleiden vor Ort ist nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich.
     
  • Es wird empfohlen, die Trainingskleidung zu Hause nach jeder Probe sofort zu waschen.
     
  • Alle Teilnehmer*innen sind verpflichtet, die interne Erklärung des TPZAK zur Teilnahme an Weiterbildungsangeboten und Angeboten des Kinder- und Jugendtheaterbereichs unter SARS-CoV-2 in regelmäßigen Abständen (wöchentlich oder bei den jeweiligen Kursanmeldungen) vorzulegen.
     
  • Alle Dozierende/Theaterpädagog*innen sind verpflichtet, die interne Erklärung zur Durchführung eines Weiterbildungsangebotes und/oder eines Kursangebotes des TPZAK unter SARS-CoV-2 vorzulegen.
     
  • Die Teilnahme ist stets durch die Führung entsprechender Listen zu dokumentieren.
     
  • Die Räumlichkeiten werden nach Möglichkeit in kurzen Abständen immer wieder gelüftet.
     
  • Kursinhalte werden den Vorgaben der CoronaSchVO (Stand: 11.05.2020) angepasst, so dass die Abstandsregeln eingehalten bzw. Körperkontakt vermieden werden kann.
     
  • Taktile Korrekturen können nur, wenn dringend notwendig, ausgeführt werden.
  • Der Gebrauch von Requisiten und Bühnenelementen ist so weit wie möglich zu vermeiden. Sind Requisiten unvermeidbar (z.B. Jonglage), ist der Gebrauch so zu organisieren, dass Teilnehmer*innen persönliches Material verwenden oder andernfalls Material nur alleine nutzen.
     
  • Benutztes Material wird im Anschluss von den Kursleiter*innen mit Desinfektionstüchern (eingeschränkt viruzid) abgewischt.
     
  • Teilnehmer *innen werden gegebenenfalls gebeten, eigene Matten oder Hadntücher mitzubringen.
     
  • Auf Partnerübungen wird verzichtet.
     
  • Der Gebrauch von Kostümen aus dem Kostümfundus des TPZ ist zu Zeit nicht gestattet.
     
  • Der Tausch von Kostümen untereinander ist ebenfalls nicht gestattet.
     
  • Musikeinspielungen sollten vom eigenen Gerät vorgenommen werden. Bei Benutzung des Verstärkers im Raum, ist dieser vor der Benutzung mit Desinfektionstuch (eingeschränkt viruzid) abzuwischen, welche in den Probenräumen jeweils vorrätig vorhanden sind.
     
  • Am Ende der Kurse und das Verlassen der Räumlichkeiten sollte so gestaltet sein, dass sich keine Warteschlangen oder Gruppen im Hof, vor dem Haus bzw. auf dem Gelände bilden.