AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

§ 1 Allgemeines:
Der Rechtsträger der beiden Einrichtungen TPZ Theaterpädagogisches Zentrum Köln und ZAK Zirkus- und Artistikzentrum Köln ist das Theaterpädagogische Zentrum e. V. Köln eingetragen in das Vereinsregister Köln unter der Nr. 8071
Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und ist ebenso anerkannter Träger der Freien Jugendhilfe nach § 75 KJHG.

§ 2 Angebote:
Alle Angebote der beiden Einrichtungen werden auf den jeweiligen elektronischen und gedruckten Medien veröffentlicht. Die elektronisch veröffentlichten Gebühren sind die jeweils gültigen, bei den gedruckten Medien sind Änderungen vorbehalten. Mündliche Absprachen gelten grundsätzlich nicht. Bei Teilnehmer*innen unter 18 Jahren ist die zusätzliche Unterschrift eines der Sorgeberechtigten notwendig.

§ 3 Ermäßigungen:
Für die Teilnahme an unseren Angeboten gibt es unter bestimmten Umständen Ermäßigungen. Diese gelten für Geschwisterkinder, ALG II, Hartz IV – Empfänger*innen und Köln-Pass-Inhaber*innen.
Die Möglichkeit auf Ermäßigung ist bei den Angeboten mit angegeben.
Sie werden nur gewährt bei Vorlage entsprechender Dokumente.

§ 4 Teilnahme:
Wir gehen davon aus, dass die angemeldeten Teilnehmer*innen alle angebotenen Termine wahrnehmen. Sollte aus Krankheitsgründen oder anderen Umständen eine Teilnahme nicht möglich sein, berechtigt dies in keinem Fall die anfallenden und vertraglich vereinbarten Gebühren zu reduzieren.

§ 5 Haftung:
Die Teilnehmer*innen besuchen die Veranstaltungen auf eigene Gefahr. Das Theaterpädagogische Zentrum e. V. Köln übernimmt keine Haftung für Unfälle und/oder Beschädigungen oder Verlust von Sachen der Teilnehmer*innen, es sei denn, dass das Theaterpädagogische Zentrum e. V. Köln den Unfall der Person durch fahrlässige Pflichtverletzung, die Beschädigung oder den Verlust von Sachen vorsätzlich oder durch grob fahrlässige Pflichtverletzung herbeigeführt hat. Für diesen Fall besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung. Eine Versicherung gegen Unfall und gegen die Beschädigung oder den Verlust eingebrachter Sachen besteht nicht. Darüber hinaus gelten die allgemein gültigen Haftungsbedingungen.

§ 6 Kündigung:
Eine Kündigung eines Vertrages muss in jedem Fall in Textform erfolgen.
Auch bei einer vorzeitigen Kündigung während der Laufzeit eines Teilnehmer*innenvertrages müssen die anfallenden Gebühren bis zum Ende der Laufzeit gezahlt werden.
Ausnahme: Wenn die vorzeitige Kündigung auf Grund eines schwerwiegenden äußeren Einflusses erfolgt, auf dessen Entstehen der*die Teilnehmer*in keinen Einfluss hatte wie z.B. schwere Krankheit, notwendiger Umzug, Arbeitsplatzverlust etc. In dem Fall wird gemeinsam zwischen dem*der Teilnehmer*in eine Lösung entwickelt, durch die die beiderseitigen Interessen berücksichtigt werden.
In jedem Fall muss diese Zahlungsvereinbarung in Textform bestätigt werden.

§ 7 Rücktritt/Stornierungen:
Für Veranstaltungen, die über unser Online-Buchungssystem gebucht werden (Workshops, Übungsleiterlehrgänge, Ferienprojekte, etc.) gilt:
Bei Stornierung einer Anmeldung bis zu 10 Werktagen vor Beginn, werden keine Gebühren erhoben, anschließend berechnen wir 50%, ab dem vierten Werktag 100%. Die Möglichkeit eine Ersatzperson zu benennen besteht, der Träger behält sich jedoch vor sie als geeignet anzuerkennen. Bei Nichterscheinen kann gegen Vorlage eines ärztlichen Attests 50% der gezahlten Gebühren erstattet werden. Stornierungen und Änderungen müssen immer in schriftlicher Form erfolgen.

Für alle anderen Veranstaltungen gilt: Vereinbarungen über Rücktritt und Stornierungen werden in den Einzelverträgen und Anmeldungen geregelt.

§ 8 Teilnehmer*innenzahl - Mindestanzahl:
Alle unsere Kurse und Veranstaltungen sind auf der Basis einer bestimmten Mindestanzahl an Anmeldungen kalkuliert. Diese ist in den einzelnen Kursbeschreibungen genannt. Kommt diese Mindest-Teilnehmer*innen-Anzahl nicht zustande, so bemühen wir uns, eine Alternative anzubieten, können dies jedoch nicht garantieren.
Sinkt im Laufe einer Kurszeit die Teilnehmer*innenanzahl unter eine bestimmte Anzahl behalten wir uns vor, dass wir das Kursangebot umorganisieren (müssen) – in seltenen Einzelfällen sogar ganz aussetzen müssen. Dabei bemühen wir uns die beiderseitigen Interessen zu berücksichtigen. In jedem Fall gelten dann die bekannt gegebenen Konditionen.
Bei einer Einstellung unseres Angebotes wird i.d.R. auch die Zahlungsverpflichtung ausgesetzt. Bei Ratenzahlungen werden in dem Fall die bis zum Zeitpunkt der Einstellung des Angebotes geleisteten Stunden in Anrechnung gebracht. Das Ergebnis kann von dem tatsächlichen Datum des Endes der Zahlungsverpflichtung abweichen.

§ 9 Anmeldung:
Die Anmeldung zu den einzelnen Angeboten erfolgt unterschiedlich. Das jeweilige Prozedere ist in den Programmangeboten mit veröffentlicht.
Nach der Anmeldung erhalten Sie in jedem Fall eine Bestätigung über den Eingang der Anmeldung.
Eine rechtsverbindliche Aufnahme erfolgt erst, wenn Sie den unterschriebenen Vertrag von uns bekommen oder dies in der Teilnehmer*innenbestätigung vermerkt ist.

§ 10 Zahlungsweisen:
Die Zahlungsweisen sind je nach Angebot unterschiedlich geregelt. Beachten Sie dabei bitte immer das jeweils datierte Zahlungsziel, da andernfalls Ihre Teilnahme an unserem Angebot gefährdet ist.

Dort, wo das Lastschriftverfahren eingeführt ist fällt bei nicht Inanspruchnahme pro Zahlung eine Verwaltungsgebühr an. Rücklastgebühren trägt die Kontoinhaberin/ der Kontoinhaber und werden beim nächsten Einzug mitberechnet.
Bei einem Zahlungsrückstand von mindestens zwei Monatsbeiträgen ist die jeweilige Einrichtung berechtigt, die weitere Teilnahme an dem Angebot zu verweigern. Das entbindet in keinem Fall von weiteren Zahlungsverpflichtungen bis zum formalen Ende des Vertrages.

Zum Jahresbeginn erhalten Teilnehmer*innen einer berufsbezogenen Weiterbildung eine Bescheinigung über die bis zum 31.12. des Vorjahres eingegangenen Teilnehmer*innenbeiträge zur Vorlage beim Finanzamt.

§ 11 Schnupperstunden:
Bei einzelnen Angeboten kann die Teilnahme an zwei kostenlosen Schnupperstunden vereinbart werden. Ein Vertrag über die endgültige Aufnahme erfolgt in dem Fall erst danach.

Bei mehrmonatigen Weiterbildungsangeboten gibt es nach vier Wochen ein Sonderkündigungsrecht, das dem Sinn nach eine gegenseitige „Probezeit" ermöglichen soll.

§ 12 Bildungsurlaub:
Als staatlich anerkanntes Bildungswerk sind wir berechtigt Bildungsurlaube nach AWBG für NRW anzubieten. Näheres finden Sie bei den jeweiligen Angeboten.

§ 13 Dozent*innen:
Für unsere Angebote setzen wir ausschließlich qualifiziertes Fachpersonal ein. Bei Krankheit wird Personal mit ähnlicher Qualifikation eingesetzt. Einen Anspruch auf bestimmte Dozent*innen gibt es nicht, es gelten die vom Träger gemachten Festlegungen.

§ 14 Angebotszeiten:
Es gelten für alle Angebote die jeweils genannten Zeiten. Änderungen seitens der Einrichtungen werden mindestens 24 Stunden per Mail vorher bekannt gegeben. Sofern kein Mailverkehr erwünscht ist, muss dies der Geschäftsstelle mitgeteilt werden.

§ 15 Ausfall bei Höherer Gewalt:
Muss eine Einzelveranstaltung (Workshop, Veranstaltung, etc.) aufgrund Höherer Gewalt abgesagt werden, bemühen wir uns um einen Ersatztermin. Sollte dies nicht möglich sein, erstatten wir 50% der Gebühren. Bei Ausfall regelmäßiger Angebote aufgrund von Höherer Gewalt werden keine Gebühren erstattet.

§ 16 Urheberrechte:
Die Vermarktungsrechte für alle künstlerischen Ergebnisse im Zusammenhang mit den Angeboten des Trägers liegen beim Träger selbst. Weitere Nutzungen durch Teilnehmer*innen oder Teilnehmer*innengruppen bedürfen in jedem Fall der schriftlichen Zustimmung des Theaterpädagogischen Zentrums e. V. Köln. Dies gilt auch für elektronische Aufzeichnungen aller Art, Foto- und Bildmaterial, Tonmaterial, etc., auch wenn die Zustimmung der abgelichteten Personen selbst vorliegt.

§ 17 Datenschutzrichtlinien:
Hier bitte klicken für unsere Datenschutzrichtlinien.

§ 18 Unangenehmes/ Schlichtungsverfahren:
Auch bei allem Bemühen um unsere Kund*innen und dem Streben nach Qualität läuft leider nicht immer alles glatt. Natürlich können Sie sich mit Ihrem Anliegen gerne an die Mitarbeiter*innen wenden, je nachdem wo Sie Ihr Angebot wahrnehmen. Wenn Sie Wünsche an Ihre Kursleitung haben, sprechen Sie diese direkt an. Rückmeldungen von Teilnehmenden sind für jede Kursleitung wichtig! In jedem Fall wollen wir das Gespräch ermöglichen, um Lösungen für Ihr Anliegen zu finden. Falls Sie dort kein Gehör finden, können Sie sich auch vertrauensvoll an die jeweiligen Fachbereichsleiter*innen oder die Geschäftsleitung wenden.
Im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung weisen wir darauf hin, dass vor einer Klageerhebung ein Schlichtunsverfahren stattfinden muss. Der für uns zuständige Schlichtungsbezirk 12 (Alt- und Neutstadt Nord) wird derzeit vertreten durch Gabrielle Berndt. Kontakt Gabrielle Berndt, Im Laach 1, 50676 Köln, gc.berndt[at]t-online.de.

§ 19 Salvatorische Klausel:
Sind oder werden Teile dieser Geschäftsbedingungen unwirksam, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist einvernehmlich durch eine solche zu ersetzen, die unter Berücksichtigung der Interessenlagen den gewünschten und wirtschaftlichen Zweck zu erreichen, am besten geeignet ist.

Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Theaterpädagogischen Zentrum e. V. Köln und dem*der Teilnehmer*in findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung, unter Ausschluss des internationalen Kaufrechts. Soweit zulässig ist Köln Gerichtsstand.
Alle Rechte beim: Theaterpädagogischen Zentrum e. V. Köln, Genter Str. 23, 50672 Köln.

Stand Februar 2020